Kriegsführung im 21. Jahrhundert: Freunde schießen Freunde ab
Irak im März 2003. Knapp eine Woche nach dem Einmarsch von britischen Soldaten in den Irak kommt es zum Unvorstellbaren: Amerikanische Piloten beschießen einen britischen Militärkonvoi töten dabei einen 25 Jährigen Soldaten und verwunden einen anderen. Das ganze Geschehen wurde dabei von der HUD-Kamera eines der Unglückspiloten mitsamt Funk aufgezeichnet. Das Video wurde bis heute nicht veröffentlicht, da die USA nach eigener Aussage eine Untersuchung durchführen wollten. Nun hat allerdings das britische Blatt “The Sun” das Video in die Hände bekommen und strahlt es komplett aus.
Interessant an dieser Geschichte ist allerdings, wie es in der modernen Kriegsführung, mit Hochleistungskommunikation und Computerunterstützung dazu kommen kann, dass Freund A nicht weiß, was der Rest des Freundeskreises aus A, B und C in einem bestimmten Einsatzgebiet für Truppen hat. Denn in diesem Fall kann den Piloten höchstens eine Teilschuld treffen, da er in einem Bruchteil entscheiden muss ob es Freund oder Feind ist. Wie dem auch sei. Die USA und auch alle anderen beteiligten Länder, die Truppen im Irak stationiert haben können nun fleißig an der Technik für die Freund/Feinderkennung feilen…